Reis werfen

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Beim Verlassen des
Standesamtes oder der Kirche wird das Brautpaar
von den Hochzeitsgästen nach der Trauung
mit Reis beworfen. Dies soll nach alter
Überlieferung die Fruchtbarkeit symbolisieren. |
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Brautstrauß
werfen

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Die unverheirateten
weiblichen Hochzeitsgäste versammeln
sich um die Braut. Die Braut wirft ihren
Brautstrauß in die Menge. Diejenige,
die den Brautstrauß auffängt,
wird - so der Glaube - als nächstes
heiraten ... |
Dosen
am Brautauto

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Leere Blechdosen werden
an einer Schnur befestigt und
an das Brautauto gehängt. Der Lärm,
der beim Fahren verursacht wird, macht darauf
aufmerksam, dass hier ein frisch getrautes
Brautpaar unterwegs ist. |
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Brautauto
anhalten

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Kinder sperren der
Hochzeitsgesellschaft mit einer langen Schnur
den Weg ab. Erst wenn das Brautpaar
und die Hochzeitsgäste Süßigkeiten
oder Kleingeld aus dem Auto- fenster
werfen, wird ihnen die Weiterfahrt erlaubt. |
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Brautschuh versteigern

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Der Schuh der Braut wird von einem
Verwandten der Braut versteigert. Immer
wenn ein glatter Betrag erreicht wird, darf
der Bieter die Braut küssen. Den
Erlös der Versteigerung erhält
das Brautpaar als Wirtschaftsgeld für
den neu gegründeten Haushalt. |
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Bekannte des Brautpaars
entführen die Braut in ein nahegelegenes
Lokal und werden dabei von Hochzeitsgästen
begleitet. Vorher wird der Brautstrauß
versteckt. Erst wenn der Bräutigam
den Brautstrauß gefunden hat,
kann er sich auf die Suche seiner Angetrauten
begeben. Nach dem Auffinden seiner Braut
und deren "Entführer" muss
er verschiedene Auflagen erfüllen,
um sie auszulösen. |

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So muss er beispielsweise
versprechen, jede Woche beim
Putzen zu helfen, ein Jahr lang
den Mülleimer auszuleeren
oder dergleichen mehr ...
Zuletzt muss er noch die Zeche
bezahlen, die bei der Brautentführung
entstanden ist. |
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